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WBV Aspach
 

Die Idee

Frühjahr 2001

Auf der kleinen Bergkuppe Alte Seeweinberge im Allmersbacher Alter Berg befand sich ein altes Weinberghäuschen. Der Zahn der Zeit setzte dem alten Gemäuer kontinuierlich zu.
Unholde taten ihr übriges und zerstörten es fast vollständig. Übrig blieb nur ein baufälliges Wengerthäusle. Kein schöner Anblick für die zahlreichen Naherholungssuchenden an der sonst herrlich gelegenen idyllischen Bergkuppe.
Der Weinbauverein fasste die Idee, das Häusle wieder aufzubauen und als Lagerraum für Festinventar zu nutzen.
Bernd Wohlfahrt, - der Erfahrung mit dem Bau von Weinberghäusle hat - verfasste einen Plan, mit dem man bei der Gemeindeverwaltung vorsprach.
Die Gemeinde die im Besitz des Häusle bzw. des Grundstücks ist, war von dem Bauvorhaben angetan. Allerdings war die Gemeindeverwaltung der Ansicht, dass das Häusle so groß werden müsse, dass mehrere Personen – etwa zu einer Weinprobe – Platz finden. Man legte nach kurzer Zeit einen Plan mit einer etwas größeren Bauweise vor. „Des isch viel zu klein“ war die knappe Antwort der Gemeindevertreter. „Mindestens dreißig Leut misset do nai bassa“ so war deren Vorstellung. Etwas überrascht ging man erneut ans Werk. Diesmal Entwarf man ein Gebäude 5,00m x 8,00m. Unterkellert und mit zwei WC ausgestattet. Man dachte nicht im Traum daran in so einer exponierten Lage ein Gebäude in dieser Größe errichten zu können. Man prüfte vor Ort welche Schwierigkeiten hinsichtlich Energiezufuhr zu bewältigen sind. Auch gründete man einen Bauausschuss, der sich mit der Planung und Umsetzung befasste.

14.08. 2002

Besprechung im Rathaus Großaspach
Bürgermeister Weinbrenner erläuterte das Bauvorhaben im Detail und überzeugte die anwesenden Behördenvertreter über die Notwendigkeit des Projekts auch im Zuge des Weinlehrpfades, der im Moment in der Planung steht. Von Seiten der Naturschutzbehörden kamen zunächst die Einwände, dass im laufe der Zeit sich das Weinberghäuschen zu einem professionellen Gewerbe (Gaststätte, Party, Geburtstage usw) ausarten könnte. Diese konnten aber bald von allen Beteiligten ausgeräumt werden.
Der Vertreter der Baubehörde hatte grundsätzlich keine Einwände, möchte aber prüfen ob man verschiedene Klauseln zur Nutzung des Weinberghäusle einbauen kann. Alle Beteiligten befürworteten grundsätzlich das Bauvorhaben. Auch im Hinblick auf die Ausführung und Gestaltung waren alle sehr beeindruckt und auch von der Notwendigkeit letztlich überzeugt.
Als weitere Vorgehensmaßnahme hat nun Bernd Wohlfahrt das Baugesuch gefertigt und eingereicht. Gleichzeitig einen Arbeits- und Materialplan sowie eine Materialkostenermittlung erstellt. Das Bauvorhaben wird auf jeden Fall weiter verfolgt. Nach Einreichung des Baugesuches ging bald darauf zur Überraschung des Vereins die Genehmigung zu diesem Projekt ein.
Mit der Größe des Häusle summierten sich auch die Baukosten.
Mit rund 90000 € veranschlagte unser Planer das Projekt. Eine Summe, die der Verein keinesfalls aufbringen kann. Ratlosigkeit machte sich bei den Verantwortlichen breit.
Wie sollte das Projekt geschultert werden ?
Man hatte keine Idee wie die Sache zu meistern wäre. Das Projekt drohte zu scheitern.
Man lies die Genehmigung nochmals verlängern. In den darauf folgenden Jahren sollte keiner mehr von dem Projekt sprechen. Als die 2. Verlängerung der Genehmigung fast abgelaufen war, faste man den Entschluss auf jeden Fall mit dem Bau zu beginnen, um einem Verfall der Genehmigung entgegenzuwirken.
Man war sich einig, dass die Finanzen des relativ jungen Verein hinten und vorne nicht reichen. Somit fasste man den Entschluss, die Aspacher Gewerbetreibenden um Unterstützung zu bitten. Hauptsächlich in Form von Baumaterial und Dienstleitungen. Die Projektleiter Manfred Stadel, Thomas Treusch und Martin Tränkle begannen bei den Gewerbetreibenden vorzusprechen und sie für das Projekt zu begeistern. Ging man von ursprünglich 10 bis max. 15 Betrieben aus, die das Projekt unterstützen, hatte man bis zu der Fertigstellung über 80 Gewerbetreibende gewinnen können. Auch Gewerbetreibende aus anderen Gemeinden konnten für das Projekt WSH gewonnen werden. Teilweise wurden durch unsere Festlichkeiten bei denen wir Werbung machten deren Interesse geweckt. In überaus großzügiger Weise, teilweise über den Erwartungen der Projektleitung haben sich die Gewerbetreibenden Aspacher Firmen an einem weit und breit einzigartigen Projekt beteiligt.



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